Lebendiger Alltag

Spiele, Gymnastik, Ausflüge, Kunst und Kultur - mit vielen Angeboten sorgen wir dafür, dass die Tage Am Rosengarten bunt und bereichernd sein können.

Jung und Alt kommen regelmäßig zusammen: beim Familiencafe, bei Festen und Veranstaltungen, bei den Besuchen der Kinder aus einem Bondorfer Kindergarten.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fördervereins bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Mahlzeiten in familiärer Atmosphäre

Wohnküche im Pflegeheim. Die Speisen werden ausgeschöpft.
Mittagessen im Rosengarten. Die Speisen werden ausgeschöpft und serviert.

Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten werden in der Wohnküche des Wohnbereiches serviert. Die Bewohner sitzen in kleinen Tischgruppen zusammen und essen gemeinsam. Essen auf dem Zimmer ist auf Wunsch selbstverständlich möglich.

Zum Frühstück bieten wir eine Auswahl an Brötchen und/oder Brot, Wurst, Käse, Butter, Marmelade,  Kaffee und Tee an. 

Das Mittagessen wird ausgeschöpft. Die Bewohner können aus den angebotenen Gerichten und Beilagen wählen, was und wieviel sie essen möchten. 

Am Nachmittag servieren wir Kaffee und Kuchen.

Zum Abendessen gibt es in der Regel Brot mit Wurst und/oder Käse, manchmal auch einen Salat. Einmal in der Woche wird ein warmes Abendessen gereicht.

Angebote zum Mitmachen und Wohlfühlen

Ein buntes Programm erwartet Sie Am Rosengarten. Einige Beispiele:

  • Kleine Spaziergänge, Kaffeerunden, gemeinsames Kochen und Backen fördern Kontakt und Begegnung.
  • Beim PC-Treff können Bewohner und Gäste den Umgang mit dem Computer lernen.
  • Beim Stammtisch debattieren die älteren Damen und Herren über Gott und die Welt.
  • Gemeinsam frühstücken ist ein beliebtes Angebot bei den Frauen des Hauses.
  • Die Gitarrengruppe musiziert und lädt mehrmals monatlich die Bewohner ein zum Musik lauschen und mitsingen.

Ein Highlight: Besuch der Gitarrengruppe

Zweimal im Monat freuen sich Bewohner/innen und Mitarbeitende des Seniorenzentrums Am Rosengarten auf musikalischen Besuch. Die Bondorfer Gitarrengruppe, bestehend aus neun Damen und einem Herrn, kommen in zwei Gruppen regelmäßig ins Haus. Sie musizieren und singen mit den Bewohnern auf den Wohnbereichen. Bewegungen, wenn auch im Sitzen, gehören fest zum Programm.

Sozialpädagogin Daniela Fischer, die seit der Gründung des Seniorenzentrums dort ehrenamtlich engagiert ist, hat die Gruppe ins Leben gerufen und freut sich stets über neue Teilnehmer/innen. Günstig, dass Frau Fischer auch Gitarrenlehrerin an der Volkshochschule ist, und einzelne Schüler/innen gewinnen kann, hier mitzuwirken!

Die "Gitarrendamen" haben seit kurzem männliche Unterstützung gefunden. "Es macht in der Gruppe einfach mehr Spaß als alleine". Der neue Teilnehmer freut sich über sein neues Einsatzfeld.

Die Gruppe ist gut organisiert. Frau Kreutz und Frau Röttinger sind verantwortlich für die Organisation der zwei Untergruppen. Birgit Schwenk ist zuständig für die Liederbücher der Gruppe. Aus diesen wird geschöpft, wenn saisonal passende Lieder, Gedichte und Geschichten für das Programm zusammengestellt werden.

Altes Liedgut, schwäbische Lieder wie "Droben steht die Kapelle", auch frühere Schlager fließen ein. "Es ist immer sehr schön, wenn die Bewohner etwas wissen und sich freuen, wenn sie dafür gelobt werden".

Dorothea Kaupp, bisher im Bondorfer Seniorenzentrum zuständig für die Sozialbetreuung, hat es mal so formuliert: "Sie sind ein Segen!". Gut organisiert und sehr verlässlich sei die Gruppe.

Frau Fischer bestätigt dies aus Sicht der Gitarrengruppe. Die Treffen im Haus mit den Koordinatoren im Haus wie Heimleiter Roland Holunder sind ihnen sehr hilfreich. Durch den Austausch funktioniere alles gut. Die Bewohner kommen pünktlich und verlässlich zu den Angeboten. So sei ein gegenseitiges Verständnis der musizierenden Gäste und der mitwirkenden Bewohner gewachsen. Und damit auch die Sensibilität für die Bedürfnisse der Heimbewohner.

Ob im Stuhlkreis mit den Bewohnern oder in der halbkreisförmigen Konzertsituation - der Blickkontakt ist wichtig. Das macht das Zuhören intensiver. Die Interaktion ist für beide Seiten wichtig. Angeregt durch Fortbildungen baut die Gruppe jetzt vermehrt "bewegte Lieder" ein und regt die Bewohner an, aktiv mitzumachen und "im Sitzen zu tanzen".

Bewohner, die ansonsten unruhig und immer in Bewegung sind, können eine ganze Stunde ruhig sitzen, zuhören und sogar mitsingen - auch wenn ihnen das Sprechen nicht mehr möglich ist. Das sind besondere Erfolgserlebnisse für die engagierte Gruppe.

Die Gitarrendamen mit Herr sind sich einig: Sie als diejenigen, die vorspielen, begleiten und organisieren, haben selbst Freude dabei. Der Spaß am Tun strahlt aus und steckt die Zuhörenden an.

Ansporn und Anregung zugleich sind die Fortbildungen, die das Haus bietet. Zweimal schon hat die Gitarrengruppe teilgenommen: Einmal zum Thema Singen miteinander und ein anderes Mal zum Thema Sitztänze. "Dann haben wir das zunächst mit den Rollatoren auf dem Wohnbereich ausprobiert". Und jetzt klappt alles wunderbar!